Das Finale

BLOOOM Award by WARSTEINER 2011

Die Suche nach dem Gewinner ist beendet. Mit der Videoarbeit „beta“ setzte sich Lukas  Franciszkiewicz gegen mehr als 450 kreative Geister durch und sicherte sich den obersten Platz auf dem Siegertreppchen. Als „Dutch Winner“ geht der Niederländer Alex Winters aus dem Wettbewerb hervor. Beiden Gewinnern  winkt eine einjährige Mentorenunterstützung und eine Reise nach Miami zur  Art Basel Miami Beach.
 
Nach 2010 zum zweiten Mal ertönte der Aufruf zum BLOOOM Award by  WARSTEINER. Zusammen mit der Kunstmesse BLOOOM forderte die Warsteiner  Brauerei im Frühjahr junge Künstler und kreative Köpfe dazu auf, die Schnittstelle  zwischen bildender und darstellender Kunst neu zu interpretieren.
 
Mehr als eine Beta-Version
Lukas Franciszkiewicz konnte es kaum glauben, als Jurymitglied Catharina Cramer, geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Brauerei, ihm zu seiner  Auszeichnung gratulierte. Die Videoarbeit überzeugte die Jury  und sicherte dem 24-jährigen Kieler den ersten Platz im Wettbewerb. In seinem  Video „beta“ demonstriert er die Beeinflussung der  modernen Medien auf den Menschen. 
 
Handwerk vs. Computer
Auf den zweiten Platz schaffte es Katrin Rodegast mit ihrem Werk „Soft Cover“. Die Arbeit verknüpft moderne Computertechnologie mit traditioneller Quiltkunst. Aus diesem Zusammenspiel entstand ein Wandteppich aus Baumwolle mit einem eindrucksvollen Motiv – bei näherem Hinsehen lassen sich 270 Illustrationen erkennen, die beinahe den gesamten Tenor einer alltäglichen Nachrichtensendung widerspiegeln: Konsum, Gesellschaft, Geschlechterrollen, Umwelt, Krieg, Politik, Leben und Tod. 
Jackpot geknackt
Auf dem dritten Platz begeisterte Benedikt Braun die Jury mit seiner Arbeit „Jackpot“. Der Beitrag zum Award ist das Ergebnis der Auseinandersetzung mit der letzten Finanzkrise und den dazugehörenden Auswirkungen wie dem sozialen Abstieg, virtuellen Finanzströmen oder Pfandsammeln. Zwei Schuttförderbänder transportieren 50.000 Münzen in einem ewigen Zyklus. Das sprichwörtliche „Zerrinnen des Geldes zwischen den Fingern“ kann der Betrachter damit live miterleben. Selbst den Geruch des Geldes kann er durch den Abrieb der Münzen wahrnehmen.
 
Alle Finalistenarbeiten wurden im Rahmen einer Sonderaustellung vom 29. Oktober bis zum 1. November in Köln präsentiert.